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Waldrapp
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Der Waldrapp (Geronticus eremita) ist ein etwa gĂ€nsegroĂer Ibis. NĂ€chster Verwandter ist der zur gleichen Gattung gehörende Glattnackenrapp. FrĂŒher zu den Schreitvögeln gestellt, gehören Ibisse nach neueren Erkenntnissen in die Ordnung Pelecaniformes. Historische Bezeichnungen fĂŒr diese Art sind Schopfibis, MĂ€hnenibis, Klausrapp, Steinrapp, Klausrabe und Waldhopf.cite-ref-1[1]
Der Waldrapp wird vom IUCN auf der Roten Liste gefĂ€hrdeter Arten aktuell in der GefĂ€hrdungskategorie stark gefĂ€hrdet (EN = Endangered) eingestuft, nachdem er zuvor bereits unter der Klassifikation vom Aussterben bedroht (CR = Critically Endangered) gefĂŒhrt worden war.cite-ref-cam-2-0[2]
In Europa war er einst ein hĂ€ufiger Vogel, der in Frankreich, in der Schweiz, in Deutschland, Ăsterreich (zuletzt dort in der Steiermark), Spanien und im Westen des Balkans beheimatet war. Im 17. Jahrhundert wurden die Waldrappe in Mitteleuropa durch intensive Bejagung â die Vögel galten als Delikatessecite-ref-zei-3-0[3] â sowie den Verlust ihres Lebensraumes ausgerottet.
Nach einem Tiefpunkt Mitte der 1990er Jahre mit nur noch etwa 220 Vögeln in Freiheit ist der Wildbestand seitdem bestĂ€ndig gewachsen. In freier Wildbahn lebten in Marokko im Jahre 2019 etwa 700 Vögel und etwa 325 halbwild in der TĂŒrkei. Aufgrund verschiedener laufender Wiederansiedlungsprojekte, die das Ziel haben, den Waldrapp erneut als Brutvogel in Europa zu etablieren, gab es 2020/21 wieder ungefĂ€hr 340 freilebende Vögel. Der Bestand an wild oder halbwild lebenden Vögeln lag 2020 bei etwa 1400.cite-ref-cam-2-1[2] DarĂŒber hinaus werden etwa 2000 Vögel in Gefangenschaft gehalten. Die weltweit gröĂte Waldrapp-Voliere befindet sich seit 2003 in Waidhofen an der Thaya.cite-ref-4[4]cite-ref-5[5]
Contents
âą Merkmale
âą Verhalten
âą Geselligkeit
âą Fortpflanzung
âą Verbreitung
âą Ăsterreich
âą Deutschland
âą Schweiz
âą Spanien
âą Marokko
âą Syrien
âą Schweden
âą Trivia
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Merkmale
Adulte Tiere erreichen inklusive Schwanzfedern eine KörperlĂ€nge von 60 (bei Weibchen) bis 75 cm (bei MĂ€nnchen), die FlĂŒgelspannweite betrĂ€gt 125 bis 135 cm. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 15 bis 20 Jahren. Das Gewicht eines ausgewachsenen Waldrapps betrĂ€gt bis zu 1,5 kg. Das komplette Gefieder ist pechschwarz und metallisch glĂ€nzend. Es weist an Hals und Bauch einen grĂ€ulich-silbrigen Schimmer auf. Im Nacken, am RĂŒcken, an den FlĂŒgelspitzen und auf den Schwanzdeckfedern glĂ€nzen die Federn grĂŒnlich bis (seltener) blĂ€ulich, an den FlĂŒgelschultern hingegen violett bis rötlich. Gesicht und Stirn sind kahl und von fleischroter Farbe, die Nackenfedern sind lanzettförmig und stark verlĂ€ngert, so dass der Eindruck eines Schopfes oder einer MĂ€hne entsteht. Der âSchopfâ kann bei Gefahr oder wĂ€hrend der Balz aufgespreizt werden. Der Schnabel ist rot und leicht sichelförmig nach unten gebogen. Die Beine sind kahl und stĂ€mmig.cite-ref-dsc-6-0[6]
Waldrappe weisen keinen ausgeprÀgten Geschlechtsdimorphismus auf. Die Weibchen sind lediglich etwas kleiner und leichter als die MÀnnchen.cite-ref-dsc-6-1[6] Im ersten Lebensjahr sind Gesicht und Stirn zunÀchst noch befiedert.
Verhalten
Geselligkeit
Der Waldrapp ist ein geselliger Vogel, der sich zu Kolonien von mehreren Dutzend bis ĂŒber hundert Exemplaren zusammenschlieĂt. In Zoos gehaltene Einzelpaare kommen regelmĂ€Ăig nicht zum BrĂŒten. Brutstimmung entsteht erst in einer Kolonie.
BegrĂŒĂungsritual
Zum Verhalten des Waldrapps gehört ein ausgedehntes BegrĂŒĂungsritual. Die Vögel umkreisen tagelang die Brut- und Ruhefelsen, bis sie ihren Partner gefunden haben. Nach der Landung werfen MĂ€nnchen wie Weibchen den Kopf mit aufgestelltem Schopf in den Nacken und verbeugen sich dann unter lauten Chrup-Chrup-Rufen voreinander. Dabei wird dem GegenĂŒber die individuelle Kopfzeichnung prĂ€sentiert. Dieses Verneigungsritual wird mehrfach nacheinander wiederholt. Das GrĂŒĂen eines PĂ€rchens löst in der gesamten Waldrapp-Kolonie das GruĂritual aus und ist nicht nur auf die Balz- und Paarungszeit beschrĂ€nkt. Zwischen rivalisierenden MĂ€nnchen kann es zu SchnabelkĂ€mpfen kommen, wenn Nester bedrĂ€ngt oder Nistmaterialien gestohlen werden. Bei diesen KommentkĂ€mpfen wird jedoch nie ein Vogel verletzt.cite-ref-aav-7-0[7]
Nahrung und Nahrungserwerb
Die Nahrung des Waldrapps besteht aus Insekten und deren Larven, WĂŒrmern, Schnecken und deren Eiern, Heuschrecken, Spinnen, seltener aus kleinen SĂ€ugetieren, Reptilien und Amphibien sowie aus pflanzlicher Nahrung. Seine Nahrung sucht der Vogel, indem er mit seinem Schnabel im Boden stochert. Auf den Freiflug- bzw. WiederansiedlungsgelĂ€nden in Ăsterreich (Almtal) und Bayern (Burghausen) sucht er frisch gemĂ€hte Wiesen, Feucht- und Auwiesen sowie Uferböschungen und Weiden auf. In den LebensrĂ€umen der letzten Wildpopulationen (Marokko und Syrien, Ăthiopien) ist er wĂ€hrend der Nahrungssuche auch in Trockensteppen und HalbwĂŒsten zu sehen.
Fortpflanzung
Es findet eine Brut pro Jahr in den Monaten MĂ€rz bis Juni mit zwei bis vier Eiern statt. Brutkolonien finden sich in FelswĂ€nden und an SteilkĂŒsten. Nester werden aus Zweigen, Gras und BlĂ€ttern in Felsnischen gebaut. Am Nestbau beteiligen sich beide Geschlechter. Die Brutzeit betrĂ€gt 27 bis 28 Tage. Nach 45 bis 50 Tagen, in denen die Jungtiere von anderen Alttieren der Kolonie gefĂŒttert werden, sind sie flĂŒgge, verbleiben jedoch noch lĂ€ngere Zeit bei den Eltern, um die Nahrungsbeschaffung zu erlernen. Zwischen 1994 und 2004 schwankte die Zahl der in Freiheit erfolgreich aufgezogenen Jungtiere zwischen 0,6 und 1,6 Jungtieren pro Brutpaar.
Verbreitung
UrsprĂŒngliche Verbreitung
Bis ins 17. Jahrhundert war der Waldrapp im Balkan ĂŒber Ungarn, Italien, Ăsterreich, Schweiz, SĂŒddeutschland, Nordafrika und den Nahen Osten verbreitet.cite-ref-aav-7-1[7]
Im Jahr 2002 wurde eine kleine in Syrien brĂŒtende Waldrapppopulation entdeckt, die allerdings von der GröĂe her keine ausreichende genetische Vielfalt aufwies, um zu ĂŒberleben, und sich daher nicht halten konnte.cite-ref-cam-2-2[2]
Heutige Verbreitung
Marokko
Im Nationalpark Souss Massa in Marokko wurden im Jahr 1994 etwa 220 Vögel, davon 57 Brutpaare gezĂ€hlt; 2001 waren es 66 Brutpaare; 2002 rund 315 Vögel; 2003 ca. 85 Brutpaare und 100 Jungvögel; 2004 waren es 420 Vögel, davon 98 Brutpaare und circa 110 Jungvögel. 2014 umfasste der Bestand 524 Vögel, davon 115 Brutpaare und 192 diesjĂ€hrige Jungvögel.cite-ref-8[8] Anfang 2019 erreichte die Gesamtpopulation in den beiden marokkanischen Waldrapp-Kolonien Souss-Massa National Park und Tamri 708 Vögel, nachdem 147 Brutpaare, die in der letzten Brutsaison Eier gelegt hatten, 170 KĂŒken erfolgreich aufgezogen hatten.cite-ref-9[9] Die marokkanischen Waldrappe bleiben ganzjĂ€hrig in ihrem Brutgebiet, was ihren Schutz und ihre Ăberwachung vereinfacht. Der Souss-Massa-Nationalpark wurde 1991 eingerichtet und OrtsansĂ€ssige wurden zum Schutz und zur Bewachung der Brutvögel engagiert.cite-ref-dcs-10-0[10]
TĂŒrkei
In Birecik in der Provinz Ćanlıurfa in der TĂŒrkei bestand die dort halbwild lebende Kolonie im Jahr 2001 aus 42 Adulten und 17 Jungvögeln. 2002 wurden 19 Jungvögel aufgezogen und 2005 gab es insgesamt 86 Vögel. Im Jahre 2018 bestand die wachsende Kolonie aus fast 250 Individuen.cite-ref-11[11] Die Vögel brĂŒten hier an einem Steilfelsen mitten in der Stadt. Die Kolonie zĂ€hlte im Jahr 1911 mindestens tausend Vögel und gedieh bis in die 1950er Jahre gut. GemÀà einer Mitteilung des PrĂ€fekten von Birecik vom 2. September 2021 betrug die dortige Population 325 Individuen.cite-ref-12[12] Die Waldrappe verlieĂen jedes Jahr Birecik im August und kehrten im FrĂŒhling zurĂŒck, ihre RĂŒckkehr wurde mit einem Volksfest in der Stadt gefeiert. Nach dem lokalen Aberglauben begleiteten die Waldrappe im Herbst fromme Pilger auf ihrer Haddsch nach Mekka und ein Waldrapp fĂŒhrte Noah, als der nach der Sintflut auf dem Berg Ararat landete.cite-ref-dcs-10-1[10] Die Einbettung in die lokale Folklore trug vermutlich erheblich zum Ăberleben dieser Population bei. In den Jahren 1959 und 1960 starb jedoch ein groĂer Teil der Population: Mehr als 600 tote Vögel wurden in der NĂ€he von Birecik gefunden. Sie waren auf den Feldern, wo sie nach Nahrung suchten, einer vermutlich unbeabsichtigten Pestizidvergiftung zum Opfer gefallen.cite-ref-dcs-10-2[10] 1989 lebte von der Wildpopulation nur noch ein Vogel. Bereits 1977 begann man mit zwei adulten Waldrappen und neun Jungvögeln eine Brutpopulation in Menschenobhut aufzubauen. Sie lebt heute fast ganzjĂ€hrig frei auf dem Steilfelsen in der Stadt, wird aber im Herbst eingefangen, damit sie nicht in die unsicheren Winterquartiere in den SĂŒden abwandert.cite-ref-dcs-10-3[10]
Auswilderungsprogramme
Aufgrund der Zuchterfolge in Zoos (z. B. Tiergarten Schönbrunn, ThĂŒringer Zoopark Erfurt) stehen genĂŒgend Tiere zur Auswilderung zur VerfĂŒgung. UrsprĂŒnglich von der Konrad Lorenz Forschungsstelle in GrĂŒnau im Almtal in Ăsterreich ausgehend, wurden vom Artenschutzprojekt Waldrappteam einige Auswilderungsprojekte fĂŒr Ăsterreich (GrĂŒnau im Almtal, Kuchl), Deutschland (Burghausen, Ăberlingen) und Italien gestartet.
Das Projekt Waldrappteam wurde und wird mit viel Aufwand betrieben, erlitt aber immer wieder RĂŒckschlĂ€ge. Das Hauptproblem fĂŒr die Auswilderung ist die Tatsache, dass der Waldrapp ein Zugvogel ist, der die Flugroute im ersten Jahr von den Eltern erlernen muss. Von Menschen aufgezogene Jungvögel kennen diese Flugroute nicht. Sie fliegen zwar im August von ihren WohnplĂ€tzen ab, aber nicht gemeinsam und nicht in die gleiche Richtung. Eine Möglichkeit, sie anzulernen, besteht darin, dass ihre menschlichen Zieheltern, auf die sie geprĂ€gt sind, ihnen mit Ultraleichtflugzeugen vorausfliegen und ihnen den Weg zeigen. Der Film Amy und die WildgĂ€nse machte das Team auf diese Möglichkeit 1996 aufmerksam, welcher auf den Erfahrungen mit Ă€hnlichen Problemen bei KanadagĂ€nsen beruht.
Im Rahmen des EuropĂ€ischen LIFE+EU-Projektes, das unter anderem vom WWF unterstĂŒtzt wird, soll der Waldrapp wieder als echter Zugvogel in Deutschland angesiedelt werden. Nachzuchten aus österreichischen Tierparks werden aufgezogen und ĂŒber die Alpen in ein italienisches Ăberwinterungsgebiet begleitet, um von dort mit ihren Artgenossen im FrĂŒhjahr selbststĂ€ndig nach Norden zu fliegen. Ziel des EU-Projekts ist es, eine eigenstĂ€ndige europĂ€ische Waldrapp-Population zu schaffen, deren Tiere wieder ein Zugverhalten wie ihre Vorfahren zeigen.cite-ref-0-13-0[13]
Ein wichtiger technischer Bestandteil der Projekte mit ziehenden Waldrappen ist die Anwendung hochmoderner, leichter GPS-GerĂ€te. Sie werden den Vögeln auf den RĂŒcken geschnallt, um die genaue Position der Tiere jederzeit abrufen zu können. Die aktuellen Standorte von 241 Waldrappen können mit Hilfe der vom Max-Planck-Institut fĂŒr Ornithologie mitentwickelten Mobile App Animal Tracker verfolgt werden.cite-ref-14[14]
Ende 2020 umfasste die Population der aus Deutschland, Ăsterreich und der Schweiz nach Italien migrierenden Population bereits 160 wildlebende Individuen, aufgeteilt auf vier Brutkolonien mit einem gemeinsamen Wintergebiet in der sĂŒdlichen Toskana.cite-ref-15[15]
Damit gibt es zusammen mit den 180 Vögeln in Spanien (siehe unten) wieder etwa 340 freilebende Waldrappe in Europa, die in mindestens sechs Kolonien brĂŒten.
Ăsterreich
Beim ersten österreichischen Migrationsversuch 2003 gab es noch verschiedene Probleme, die aber wichtige Erkenntnisse fĂŒr das Projekt lieferten.
Alle Vögel dieses ersten Versuchs leben jetzt im Wildpark Rosegg in KĂ€rnten, wo sie im Freiflug gehalten werden und seit 2005 brĂŒten. Nach einer ersten erfolgreichen Migration mit sieben Vögeln im Jahr 2004 konnte das Waldrappteam im Folgejahr 2005 erneut sieben handaufgezogene Waldrappe in die WWF Oasi della Laguna di Orbetello in der sĂŒdlichen Toskana fĂŒhren; seit 350 Jahren sind Waldrappe nun erstmals wieder von Mitteleuropa in ein Wintergebiet geflogen. Dies zeigt, dass einer Wiederansiedlung der Waldrappe im nördlichen Voralpengebiet, also dem historischen Verbreitungsgebiet in Mitteleuropa, keine unĂŒberwindlichen Hindernisse entgegenstehen. Im Jahr 2007 kamen erstmals wieder Waldrappe selbststĂ€ndig aus Italien nach Ăsterreich zurĂŒck. Ein Paar zog erfolgreich drei Jungtiere auf, die aber wĂ€hrend der Migration verloren gingen. 2008 wurden schlieĂlich die beiden ersten Waldrappe seit Hunderten von Jahren von einem erwachsenen Artgenossen in ein Ăberwinterungsgebiet gefĂŒhrt.cite-ref-16[16]cite-ref-17[17]
Salzburg ist ein bekannter historischer Brutstandort der Waldrappe, wobei der Mönchsberg, der bis ins Mittelalter eine der gröĂten Brutkolonien Europas beherbergte, hĂ€ufig erwĂ€hnt wird. Dort ist heute keine Wiederansiedlung möglich. 2011 wurde ausgehend von einem Trainingscamp in Anif eine menschengefĂŒhrte Migration durchgefĂŒhrt. Zielsetzung des Projektes Reason for Hope war die GrĂŒndung einer eigenstĂ€ndigen, migrierenden Brutkolonie von zumindest 40 Individuen bis Ende 2019. Der Georgenberg der Gemeinde Kuchl â ein Inselfels im Salzachtal etwa 15 km sĂŒdlich der Stadt Salzburg â stellt geeignete Felsstrukturen als Brutstandorte zur VerfĂŒgung, wobei ab 2014 die Waldrappe in eine Voliere gebracht wurden.cite-ref-18[18] Zwischenzeitlich kam es zu Uhu-Attacken, sodass die Waldrapp-Brutkolonie aufgelassen werden musste. Die Brutpaare und neun KĂŒken wurden nach Burghausen umgesiedelt.cite-ref-19[19] 2019 beherbergte der Georgenberg die gröĂte europĂ€ische Brutkolonie. In acht Nestern waren 27 KĂŒken geschlĂŒpft und es wurden noch mehr erwartet.cite-ref-20[20] Aufgrund der COVID-19-Pandemie konnte 2020 keine Begleitung mit Leichtflugzeugen durchgefĂŒhrt werden. Trotzdem reisten im MĂ€rz 15 Tiere selbststĂ€ndig aus der Toskana in den Tennengau.cite-ref-21[21] Aktuell leben circa 200 Exemplare verteilt auf vier Brutkolonien in Ăsterreich.cite-ref-22[22]
Deutschland
In Bayern wurden von 2007 bis 2010 jeweils etwa 15 handaufgezogene Waldrappe von Burghausen in Bayern mit Leichtflugzeugen in die WWF-Oasi della Laguna di Orbetello gefĂŒhrt, seit 2008 östlich um die Alpen herum, da der direkte Weg ĂŒber die AlpenpĂ€sse fĂŒr Leichtflugzeug und Vögel problematisch war. 2011 wurden die ersten zwei Waldrappe der erfolgreichen Migration 2008 geschlechtsreif, flogen aber nicht alleine zurĂŒck in das Brutgebiet Burghausen. Ein Weibchen, das allerdings noch nicht geschlechtsreif war, ist ohne menschliche Hilfe ins Brutgebiet zurĂŒckgekehrt.cite-ref-23[23] Seitdem konnte die Waldrapp-Population immer weiter vergröĂert werden und die selbststĂ€ndige AlpenĂŒberquerung der Vögel klappte erfolgreich.cite-ref-24[24]cite-ref-25[25]
In Baden-WĂŒrttemberg wurde im Jahr 2017 in Hödingen, einem Teilort von Ăberlingen am Bodensee, ein Wiederansiedlungsprojekt vom Biologen des österreichischen Waldrappteamscite-ref-0-13-1[13] etabliert. Im ersten Jahr wurden 31 und im Jahr 2018 dann 33 Waldrapp-KĂŒken aus Brutkolonien fĂŒr die Handaufzucht ausgewĂ€hlt.cite-ref-26[26] Sie wurden von zwei erfahrenen ZiehmĂŒttern betreut.cite-ref-27[27] Ende August 2018 flogen 29 Waldrappe in menschlicher Begleitung innerhalb von 13 Tagen ĂŒber die Alpen ins Winterquartier in die Toskana zum WWF-Schutzgebiet Laguna di Orbetello.cite-ref-28[28] Ein beringter Waldrapp der 2017er Handaufzucht wurde im Juli 2019 in der Schweiz in Domat/Ems bei Chur gesichtet und aus der NĂ€he fotografiert.cite-ref-29[29]
Im Jahr 2019 wurde ein neues Trainingslager fĂŒr rund 30 Waldrapp-KĂŒken in Heiligenberg bei Ăberlingen eingerichtet, damit die Aufzucht durch zurĂŒckkehrende Wildvögel, die Hödingen erreichen könnten, nicht beeintrĂ€chtigt wird. Erst 2020 erwartete man die RĂŒckkehr von ausgewilderten Waldrappen âder ersten Ăberlinger Generationâ, die nach drei Jahren geschlechtsreif und brutfĂ€hig geworden waren.cite-ref-30[30] Im Jahr 2020 waren einige dreijĂ€hrige Waldrappe aus dem Winterquartier in der Toskana ĂŒber die Alpen zurĂŒckgeflogen und Anfang Mai am Bodensee angekommen. Sie haben ihre Ziehmutter erkannt und wurden von ihr weiter unterstĂŒtzt.cite-ref-31[31]cite-ref-32[32]cite-ref-33[33] Im Sommer 2020 hielten sich zwölf Waldrappe im Freien im Bodenseegebiet auf, die dann im frĂŒhen Herbst zum Ăberwintern in Richtung Italien aufbrachen.cite-ref-34[34]
Im FrĂŒhjahr 2021 wurden zwei Waldrappe aus der Ăberlinger Zucht im Raum Freiburg gesichtet: Zoppo, der 2017 geschlĂŒpft ist, und Obelix von 2019.cite-ref-35[35]cite-ref-36[36] Bis Anfang Juni 2021 kehrten etwa zwei Dutzend Waldrappe verschiedener JahrgĂ€nge in die Umgebung des westlichen Bodensees zurĂŒck. Mehrere Paare bauten Nester in einer hölzernen Brutwand auf einer Streuobstwiese oberhalb des Ăberlinger Ortsteils Goldbach.cite-ref-37[37]cite-ref-38[38] Der einstige Plan, die Nester in eine Felswand in der NĂ€he des Uferparks der Landesgartenschau Ăberlingen 2021 zu verlegen, wurde fĂŒr 2021 verworfen.cite-ref-39[39]
Im Jahr 2023 haben die Waldrappen, die an den Bodensee zurĂŒckgekehrt waren, nochmals die kĂŒnstliche Brutwand bevorzugt.cite-ref-43[43] AuĂerdem wurden 35 Jungvögel von Ăberlingen nach Hilzingen umgesiedelt, damit sie per Handaufzucht von zwei ZiehmĂŒttern auf dem Flugplatz Binningen auf eine Migration nach Andalusien vorbereitet werden konnten.cite-ref-44[44] Die Migration mit einer Flugstrecke von 1600 Kilometern wurde Ende August 2023 gestartet und nach mehreren Pausen Mitte Oktober im Ăberwinterungsgebiet in Vejer de la Frontera erfolgreich beendet.cite-ref-45[45]
Zwei Vögel aus der Ăberlinger Kolonie âZoppoâ (siehe oben) und âZazâ (* 2025) wurden am 16. Oktober 2025 in Italien von einem Wilderer abgeschossen. Das teilte das Waldrappteam mit. Da die Vögel GPS-Sender trugen, konnten sie schnell geortet werden. Bei einem TatverdĂ€chtigen seien Waffen und andere Beweismittel beschlagnahmt worden. Gegen ihn laufen nun mehrere Verfahren wegen WildtierkriminalitĂ€t. âZoppoâ wurde 2017 per Leichtflugzeug von Ăberlingen aus ĂŒber die Alpen in die Toskana geleitet. 2020 kehrte er als erster geschlechtsreifer Waldrapp seit ĂŒber 400 Jahren selbststĂ€ndig in die Bodenseeregion zurĂŒck. Das war ein Meilenstein fĂŒr den Aufbau der neuen Brutkolonie in Ăberlingen. âZazâ, im Mai 2025 in Ăberlingen geschlĂŒpft, folgte ihm auf ihrer ersten Herbstmigration in Richtung SĂŒden. Wie das Waldrappteam mitteilte, verlieĂen die beiden im Oktober ihren Brutplatz und versuchten mehrfach, die Alpen im Kanton GraubĂŒnden in der Schweiz zu ĂŒberqueren. Am 16. Oktober 2025 sei ihnen der Flug ĂŒber den Alpenhauptkamm auf fast 3000 Metern Höhe gelungen. Kurz darauf landeten sie auf einer Futterwiese in Dubino, Provinz Sondrio. Dort wurden sie kurz darauf erschossen â weniger als eine Stunde nach dem GrenzĂŒbertritt nach Italien.cite-ref-46[46]
Schweiz
Im Juni 2023 berichteten Schweizer Medien, dass in RĂŒmlang erstmals seit ĂŒber 400 Jahren ein Waldrapp-Paar in der Schweiz in freier Wildbahn nistet.cite-ref-47[47] 2024 sollte in der NĂ€he des Tierparks Goldau die erste migrierende Waldrapp-Kolonie des Landes eingerichtet werden.cite-ref-48[48] Anfang Juni 2025 schlĂŒpften in Vaulruz im Kanton Freiburg drei KĂŒken. Sowohl bei Vaulruz als auch in RĂŒmlang kamen die Elterntiere aus der Kolonie des Waldrappteams im sĂŒddeutschen Ăberlingen. Laut dem Bundesamt fĂŒr Umwelt ist aber keine Wiederansiedlung in der Schweiz vorgesehen.cite-ref-49[49]
Spanien
In Spanien lĂ€uft seit dem Jahr 2003 ein fĂŒnfjĂ€hriges Auswilderungsprojekt mit Tieren, die aus europĂ€ischen Zoos stammen. Im Dezember 2004 wurden in La Janda in Andalusien in der NĂ€he von CĂĄdiz 21 Tiere ausgewildert. Die Tiere wurden in den Zoos von ihren Eltern aufgezogen und im Alter von sechs Monaten im Rahmen des Artenschutz-Projekts nach Spanien gebracht. Vier der Jungtiere stammten aus dem Zoo Heidelberg.cite-ref-zei-3-1[3] Ein Paar brĂŒtete im Jahr 2009 erfolgreich im Parque Natural de La Breña y Marismas del Barbate in der NĂ€he von CĂĄdiz. Mittlerweile hat sich diese Wildpopulation sehr gut entwickelt, von einer Kolonie von neun Brutpaaren (2011), zehn (2012), 15 (2013) auf 23 Brutpaare im Jahr 2014, die 2014 25 Jungvögel erfolgreich aufzogen.cite-ref-50[50] 2014 betrug der Gesamtbestand dieser spanischen Kolonie 78 Wildvögel, aufgeteilt auf zwei separate Kolonien, ursprĂŒnglich an den Klippen entlang der AtlantikkĂŒste, die sich 2012 in eine zweite Kolonie im Landesinnern in den Felsen entlang der LandstraĂe bei La Barca de Vejer im Gemeindegebiet Vejer de la Frontera ausgebreitet hatte (Artenschutzprojekt Proyecto Eremita).cite-ref-51[51]cite-ref-52[52]
Marokko
Ein weiteres Auswilderungsprojekt lĂ€uft in Mezguitem in Marokko, wo Waldrappe bis 1985 brĂŒteten und bis 1995 vorkamen. 2001 waren dort die ersten Jungvögel geschlĂŒpft.
Syrien
In Syrien, nahe der Stadt Palmyra, wurde 2010 eine Supplementierung der Restpopulation mit Jungvögeln aus der tĂŒrkischen Freiflughaltung versucht. Dabei wurden drei Junge in eine Voliere in die WĂŒste gebracht. TatsĂ€chlich vergesellschafteten sich die drei letzten wildlebenden Altvögel mit ihnen. Ein erwachsenes Weibchen nahm die Jungvögel auf dem Zug Richtung Ăthiopien ĂŒber eine weite Strecke bis Saudi-Arabien mit, bevor sich die Tiere trennten. Derartige Programme erscheinen als einzige Möglichkeit, die restliche Waldrapp-Population im Nahen Osten zu retten, und sollen in Zukunft fortgesetzt werden.
Schweden
Waldrapp und Mensch
âą Im frĂŒhen und alten Ăgypten galt der Waldrapp als Lichtbringer und Verkörperung des menschlichen Geistes. Er wurde Ach genannt. Bereits in den frĂŒhen Dynastien glaubte man, dass der Mensch nach seinem Tode als verklĂ€rter und vergöttlichter Ach in den Himmel auffahren und zu einem Stern werden wĂŒrde. Die Gestalt des Waldrapps fand Eingang in die Hieroglyphenschrift und ist als Gardiner-Zeichen G25 registriert.cite-ref-57[57]cite-ref-58[58]
⹠Aus dem 4. Jahrhundert nach Christus stammen Berichte, wonach der Waldrapp bei den römischen Befestigungsanlagen von Sponeck am Kaiserstuhl heimisch war. Diese Aussage wird durch archÀologische Knochenfunde nahe der Burg bestÀtigt.cite-ref-kbs-59-0[59]
âą Die erste ornithologische Beschreibung des Waldrapps erfolgte im Jahr 1557 durch den Schweizer Naturforscher Conrad Gessner unter der Bezeichnung Phalacrocorax. Er erwĂ€hnt, dass die Bewohner der Alpen den Waldrapp als âWaldrabâ und âKlausrabâ bezeichnen und in Italien junge Vögel als Delikatessen gelten wĂŒrden.cite-ref-kbs-59-1[59]cite-ref-aav-7-3[7]
âą Im 17. Jahrhundert wurden Waldrappe im Orient geschĂŒtzt, da verschiedene NomadenstĂ€mme glaubten, dass sie in ihrem schillernden Gefieder die Seelen der Verstorbenen davontragen wĂŒrden. In Europa hingegen waren Waldrappe unter dem Namen âSchopfibisâ als Delikatesse sehr gefragt, als âWaldrappâ galten sie als ornithologische Kostbarkeit. JĂ€ger, Sammler und TrophĂ€enjĂ€ger plĂŒnderten Nester, stahlen Jungtiere fĂŒr Zoos und erlegten adulte Tiere, um sie dann zu Zwecken der TierprĂ€paration an Naturkundemuseen und Sammler zu verkaufen. Die Folge war eine massive Dezimierung sĂ€mtlicher BestĂ€nde in Europa, sodass der Waldrapp in weiten Teilen ausstarb. In Deutschland war er bereits 1627 ausgelöscht.cite-ref-aav-7-4[7]
âą Zeitweilig fĂŒr ein Fabeltier gehalten,cite-ref-60[60] war die Sensation umso gröĂer, als die Vogelkundler Walter Rothschild, Ernst Hartert und Otto Kleinschmidt 1897 zweifelsfrei nachwiesen, dass der mittelalterliche Waldrapp mit dem im Laufe des 19. Jahrhunderts im Nahen Osten und in Nordafrika entdeckten Schopfibis identisch ist.
âą Das Museum Kuchl widmete seine Sonderausstellung 2016 dem Waldrapp, der dort am Georgenberg brĂŒtet.
âą Gebietsweise problematisch sind traditionelle Vogeljagden, die die AufzuchtbemĂŒhungen rund um den Waldrapp gefĂ€hrden bzw. ganz zunichtemachen.cite-ref-61[61]
âą Am Kriegssteig durch die Westwand des Grazer SchloĂbergs wurde um 2000 eine Infotafel am Fels mit einer Zeichnung des Waldrapps montiert, jedoch um 2015 entwendet. Bis zum 16. Jahrhundert brĂŒtete die Art am SchloĂberg.
Trivia
In der seit 2014 erscheinenden Comicserie Der letzte Kobold der deutschen KĂŒnstler Dirk Seliger (Text und Szenario) und Stefan Pede (Zeichnungen und Kolorierung) ist ein Waldrapp namens Luno neben dem titelgebenden letzten Kobold eine der beiden Hauptfiguren. Die Serie umfasst aktuell fĂŒnf Comic-Alben.
Literatur
âą Anita Albus: On Rare Birds. Greystone Books, Vancouver u. a. 2011, ISBN 978-1-55365-477-3.
âą Jan Assmann: Tod und Jenseits im Alten Ăgypten. Sonderausgabe. C. H. Beck, MĂŒnchen 2003, ISBN 3-406-49707-1.
âą Christiane Böhm, Karin Pegoraro: Der Waldrapp: Geronticus eremita â Ein Glatzkopf in Turbulenzen (= Die neue Brehm-BĂŒcherei, Band 659). Hohenwarsleben 2011, ISBN 978-3-89432-915-0.
âą Dominic Couzens: Seltene Vögel. ĂberlebenskĂŒnstler, Evolutionsverlierer und Verschollene. 50 PortrĂ€ts. Haupt, Bern u. a. 2011, ISBN 978-3-258-07629-4.
âą Georg August Langguth: Neuer Schauplatz der Natur. Nach den richtigsten Beobachtungen und Versuchen in alphabetischer Ordnung. Band 9: Teerbutte bis Wittwe. Weidmann, MĂŒnchen 1780, S. 457.
âą Hans Kumerloeve: Waldrapp, âGeronticus eremitaâ (LINNAEUS, 1758), und Glattnackenrapp, âGeronticus calvusâ (BODDAERT, 1783): Zur Geschichte ihrer Erforschung und zur gegenwĂ€rtigen Bestandssituation. In: Annalen des Naturhistorischen Museums Wien. Band 81, S. 319â349 + 10 Tafeln, Wien 1978 (zobodat.at [PDF]).
âą Eberhard Otto: Ach. In: Wolfgang Helck (Hrsg.): Lexikon der Ăgyptologie (LĂ). Band I, Harrassowitz, Wiesbaden 1975, ISBN 3-447-01670-1.
âą Karin Pegoraro: Der Waldrapp. Vom Ibis, den man fĂŒr einen Raben hielt (= Sammlung Vogelkunde), Aula Verlag, Wiesbaden 1996, ISBN 3-89104-548-4.
âą RĂŒĆtĂŒ Ćahin: Zur Aufzucht der Waldrappen (Geronticus eremita L.) in Birecik, TĂŒrkei (= Communications de la FacultĂ© des Sciences de l'UniversitĂ© d'Ankara, sĂ©r. C, t. 25), Fac. des Sciences de l'Univ. d'Ankara 1982, DNB 945334478.
âą David W. Snow, Christopher M. Perrins: The Birds of the Western Palearctic. Zwei BĂ€nde. Concise edition. Oxford University Press, Oxford u. a. 1998, ISBN 0-19-854099-X.
âą Katharina B. Springer, Ragnar K. Kinzelbach: Das Vogelbuch von Conrad Gessner (1516â1565). Ein Archiv fĂŒr avifaunistische Daten. Springer, Berlin / Heidelberg 2009, ISBN 978-3-540-85284-1.
Weblinks
Commons
: Waldrapp
â Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Waldrapp
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⹠Geronticus eremita in der Roten Liste gefÀhrdeter Arten der IUCN 2013.1. Eingestellt von: BirdLife International, 2012. Abgerufen am 9. September 2013.
âą âReason for Hopeâ: Reintroduction of the Northern Bald Ibis in Europe. Waldrappteam; abgerufen am 15. Oktober 2020 (italienisch, englisch, deutsch).
âą International Advisory Group of the Northern Bald Ibis (englisch)
âą Verein Waldrapp Initiative Waidhofen an der Thaya
âą Wiederansiedlung des Waldrapps im Alpenraum â Wege in die Freiheit. In: sielmann-stiftung.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 9. November 2013; abgerufen am 15. Oktober 2020.
âą Wiederansiedlungsprojekt mit Vorbildcharakter: Waldrappe in der Bodenseeregion. In: sielmann-stiftung.de. Abgerufen am 15. Oktober 2020
⹠Waldrapp. In: Zootierliste.de. Abgerufen am 15. Oktober 2020 (Waldrapp-Haltungen in europÀischen Zoos).
âą Waldrapp: Projekt in Burghausen und der Welt. In: altoetting.bund-naturschutz.de. Abgerufen am 15. Oktober 2020 (in Zusammenarbeit mit dem Waldrappteam).
âą Karte der natĂŒrlichen RestbestĂ€nde (rot gefĂ€rbt) des Waldrapps, Geronticus eremita. (jpg) In: zoo.ch. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 4. MĂ€rz 2016; abgerufen am 15. Oktober 2020.
âą WaldrApp. Abgerufen am 15. Oktober 2020: âWaldrApp ist ein Citizen Science Projekt der UniversitĂ€t Wien mit dem Ziel, ökologische Informationen ĂŒber die Aufenthaltsorte des Waldrapp zu sammelnâ
âą Stephan Schubert: Waldrapp. In: vogelfedern.de. 2. April 2013; abgerufen am 15. Oktober 2020 (Federn des Waldrapps).
âą Carola Zinner: Aufwind fĂŒr den Waldrapp â Wiederansiedlung eines Zugvogels. (mp3-Audio; 21,5 MB; 23:23 Minuten) In: radioWissen. 16. Oktober 2020; abgerufen am 16. Oktober 2020.
âą Wilde Waldrapp-Brut in RĂŒmlang. In: ZĂŒrich Zoo (auf Youtube). 26. Juni 2023; abgerufen am 30. November 2023.
âą Waldrappteam. Offizielle Website. Waldrappteam, Johannes Fritz, Mutters, Ăsterreich; abgerufen am 20. August 2025
Einzelnachweise
cite-note-11. â Georg August Langguth: Neuer Schauplatz der Natur. S. 463.
cite-note-44. â Tourismus und Freizeit. Abgerufen am 12. MĂ€rz 2025.
cite-note-55. â DI (FH) Daniela Zimmermann: Die gröĂte Waldrappvoliere der Welt. Abgerufen am 4. Februar 2023 (österreichisches Deutsch).
cite-note-dsc-66. â David Snow, Christopher M. Perrins: The Birds of the Western Palearctic. S. 146â148.
cite-note-aav-77. â Anita Albus: On Rare Birds. S. 68â94.
cite-note-88. â Rapport sur la reproduction de lâIbis chauve dans la rĂ©gion de Souss-Massa, 2014, abgerufen am 6. Februar 2015
cite-note-99. â Record breeding season for Northern Bald Ibis in Morocco at MaghrebOrnitho.
cite-note-dcs-1010. â Dominic Couzens: Seltene Vögel. S. 91â94.
cite-note-1111. â "Northern Bald Ibis" bei dogadernegi.org.
cite-note-1212. â Kelaynak KuĆları (" Waldrapp") bei birecik.gov.tr.
cite-note-0-1313. â Projekt Waldrappteam â Vögel im Flugunterricht. WWF unterstĂŒtzt Artenschutzprojekt fĂŒr den Waldrapp. WWF Deutschland, abgerufen am 5. April 2018.
cite-note-1414. â Animal Tracker App. Homepage der ICARUS-Initiative. Abgerufen am 1. Mai 2023
cite-note-1515. â Hintergrundpapier Waldrapp: Deutschlands SĂŒden wird wieder Heimat des Waldrapps des World Wide Fund For Nature, Februar 2021.
cite-note-1616. â taz-Artikel zur Waldrapp-Auswilderung in Ăsterreich
cite-note-1717. â Hintergrundinfos zum Waldrapp auf waldrappteam.at
cite-note-1818. â Brutgebiet Kuchl. In: waldrapp.eu. Abgerufen am 21. Mai 2020.
cite-note-1919. â Der Waldrapp ist wieder in Kuchl gelandet. In: www.meinbezirk.at. Abgerufen am 21. Mai 2020.
cite-note-2020. â Waldrappkolonie am Kuchler Georgenberg. (PDF) In: www.kuchl.net. Abgerufen am 21. Mai 2020.
cite-note-2121. â Coronakrise machte Waldrappe selbstĂ€ndig. In: orf.at. Abgerufen am 21. Mai 2020.
cite-note-2222. â Johannes Fritz: Jahresbericht 2022. (PDF) In: Tiergarten Schönbrunn. Waldrappteam, abgerufen am 25. Mai 2024.
cite-note-2323. â Spiegel-Online-Artikel vom Jahr 2011 zur RĂŒckkehr von Waldrappen
cite-note-2424. â Erste Waldrappe aus Winterquartier in Burghausen angekommen. 27. MĂ€rz 2020, abgerufen am 13. Dezember 2020.
cite-note-2525. â WDR: Fast ausgestorbene Arten - Kann Auswilderung sie retten? In: Youtube. 21. Oktober 2020, abgerufen am 13. Dezember 2020.
cite-note-2626. â Spiegel-Online-Artikel vom Jahr 2018 ĂŒber Waldrappe am Bodensee
cite-note-2727. â Jenna Santini: Endlich wieder Waldrappe in Ăberlingen: Zweite Handaufzucht in Hödingen mit 33 KĂŒke. In: SĂŒdkurier. 22. Mai 2018 (suedkurier.de [abgerufen am 26. April 2019]).
cite-note-2828. â Jenna Santini: Vogelzug geglĂŒckt: Waldrappe und ihre Menschen landen im Winterquartier. In: SĂŒdkurier. 28. August 2018 ([1] [abgerufen am 27. April 2019]).
cite-note-2929. â Jenna Santini: Ein eigensinniger Waldrapp: Weibchen Sonic gefĂ€llt es so gut in der Schweiz, dass es nicht nach Ăberlingen weiterfliegt. In: SĂŒdkurier. 11. Juli 2019 ([2] [abgerufen am 12. Juli 2019]).
cite-note-3030. â Hanspeter Walter: Waldrappteam zieht nach Heiligenberg um: Erste ĂbungsflĂŒge der Jungvögel voraussichtlich im Mai. In: SĂŒdkurier. 25. April 2019 ([3] [abgerufen am 27. April 2019]).
cite-note-3131. â Hanspeter Walter: Nach drei Jahren planmĂ€Ăig zurĂŒck am Bodensee: Waldrapp âZoppoâ ist wieder da. In: SĂŒdkurier. 12. Mai 2020 ([4] [abgerufen am 12. Mai 2020]).
cite-note-3232. â Stefan Hilser: Zwölf weitere Waldrappe auf dem RĂŒckflug an den Bodensee, erstmals RĂŒckkehr in zwei neu gegrĂŒndete Brutgebiete gleichzeitig. In: SĂŒdkurier. 12. Mai 2020 ([5] [abgerufen am 12. Mai 2020]).
cite-note-3333. â Höhepunkte des Waldrapp-Projektes: Start-up fĂŒr zwei neue Brutkolonien. In: waldrapp.eu. 11. Mai 2020, abgerufen am 13. Mai 2020.
cite-note-3434. â Spannender Auftakt der Herbstmigration. In: waldrapp.eu. Waldrappteam, 19. Oktober 2020, abgerufen am 20. Oktober 2020.
cite-note-3535. â Markus Zimmermann: Waldrapp Zoppo erregt in der Region Freiburg Aufmerksamkeit. Badische Zeitung, 21. April 2021, abgerufen am 6. Mai 2021.
cite-note-3636. â Nikola Vogt: Zweiter Waldrapp erkundet die Region und das Dreisamtal. Badische Zeitung, 5. Mai 2021, abgerufen am 6. Mai 2021.
cite-note-3737. â Hanspeter Walter: Auf die Waldrappe wartet am Bodensee eine neu gebaute Kinderstube. In: SĂŒdkurier. 20. MĂ€rz 2021 ([6] [abgerufen am 26. Mai 2021]).
cite-note-3838. â Hanspeter Walter: Mehrere Waldrapp-PĂ€rchen haben sich gefunden und sind in froher Erwartung. In: SĂŒdkurier. 21. Mai 2021 ([7] [abgerufen am 26. Mai 2021]).
cite-note-3939. â Hanspeter Walter: Freudiges Ereignis bei Familie Waldrapp: Erster Nachwuchs ist am 5. Juni geschlĂŒpft. In: SĂŒdkurier. 7. Juni 2021 ([8] [abgerufen am 11. Juni 2021]).
cite-note-4040. â Hanspeter Walter: Schon 15 KĂŒken fĂŒllen die Nester der Waldrapp-Familien und brauchen jetzt Namen. In: SĂŒdkurier. 28. Juni 2022, abgerufen am 1. Juli 2022.
cite-note-4141. â Erste Waldrappe am Bodensee sollen an Felswand leben. In: SĂŒddeutsche. 28. Juni 2022, abgerufen am 1. Juli 2022.
cite-note-4242. â Nur ein Nest der Waldrappe bleibt an Felswand am Bodensee. In: SĂŒddeutsche. 29. Juni 2022, abgerufen am 1. Juli 2022.
cite-note-4343. â Hanspeter Walter: Selbst fĂŒr den Projektleiter ist es eine Sensation: Ăberlinger Waldrappe brĂŒten in der Schweiz. In: SĂŒdkurier. 27. Juni 2023, abgerufen am 30. November 2023.
cite-note-4444. â Gudrun Trautmann: Ab nach Spanien! Die Tage des Waldrappen-Camp in Binningen sind gezĂ€hlt. In: SĂŒdkurier. 10. August 2023, abgerufen am 30. November 2023.
cite-note-4545. â Waldrappteam legt mit Jungtieren 1600 Flugkilometer zurĂŒck. In: SĂŒddeutsche Zeitung. 23. September 2023, abgerufen am 30. November 2023.
cite-note-4646. â https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/zwei-waldrappe-aus-ueberlingen-in-italien-abgeschossen-100.html
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cite-note-5050. â JosĂ© Manuel LĂłpez VĂĄzquez, Miguel Angel Quevedo Muñoz, Iñigo SĂĄnchez GarcĂa, Borja RodrĂguez MartĂn, David Gimeno Real, Eduardo Aguilera Prieto: CrĂłnica de la reintroducciĂłn del Ibis eremita en AndalucĂa. Quercus, 349, S. 14â23, 2015 (PDF zum Download bei ResearchGate).
cite-note-5151. â http://www.zoobotanicojerez.com/index.php?id=1786
cite-note-5252. â http://birdingcadizprovince.weebly.com/cadiz-birding-blog-page/archives/05-2015
cite-note-5353. â Finaliza la temporada del proyecto de reintroducciĂłn... ("Die Saison des Baling Ibis-Wiederansiedlungsprojekts endet...") bei Ayuntamiento de Jerez
cite-note-5454. â La Junta libera 22 pollos de ibis eremita en La Janda ("Die Kommission setzt in La Janda 22 Waldrapp-KĂŒken frei") bei europapress.es.
cite-note-5555. â SVT Nyheter, Jonas Tubbin: Eremitibis siktades i Jönköping â första gĂ„ngen i Sverige. In: SVT Nyheter. 31. Oktober 2023 (svt.se [abgerufen am 31. Oktober 2023]).
cite-note-5757. â Eberhard Otto: Ach. In: Wolfgang Helck: Lexikon der Ăgyptologie (LĂ), Band I. S. 49â52.
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cite-note-6060. â Piererâs Universal-Lexikon Band 18, Altenburg 1864, S. 804 (deutsch)
cite-note-6161. â Abschuss eines vom Aussterben bedrohten Waldrapps in der Toskana: ArtenschĂŒtzer fordern endlich eine effiziente BekĂ€mpfung dieser UmweltkriminalitĂ€t. In: waldrapp.eu. 15. Oktober 2021, abgerufen am 19. April 2022.
cite-note-6262. â Karin Portenkirchner: Fliegender Golfball tötete in Hallein-Rif einen seltenen Waldrapp: Vogel stammte aus Artenschutzprogramm. In: sn.at. Salzburger Nachrichten, 23. Juli 2025, abgerufen am 23. Juli 2025.